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Die Presse über Jane

Berührender Irischer Jazzpop mit viel Gefühl

Hamburger Morgen Post

Gelegentlich tut es einfach gut, ein Konzert zu erleben, wo jemand allein aus Liebe zur Musik auf der Bühne steht. Nicht weil das schnelle Geld lockt oder ein Girlie meint, drei Akkorde und ein verführerisches Lächeln würden für eine Musikerkarriere genügen. Nein, einfach ein Abend, der trotz fehlender Besuchermassen tief berührende Seelenklänge offenbart - wie jetzt bei Jane O‘Brien im Stage Club.

Eine nicht mehr ganz junge Sängerin und Songwriterin aus Irland, die schon seit bald zwei Jahrzehnten in Hamburg lebt, verschiedene Gesangs- und Bandformationen durchlaufen und offenbar nun in einer Formation mit Klavier, Bass und Schlagzeug zu ihrer ganz eigenen Musik gefunden hat. Sicher auch dank der wirklich guten, vor allem aber einfühlsamen Instrumental-Kollegen Andreas Günther, Carsten Körtling und Dörte Schüler – vor allem Günther, der Mann am Flügel, überrascht immer wieder mit originellen Einwürfen.

„Cooler irischer Jazzpop mit viel Gefühl“, beschreibt Jane O‘Brien ihre Musik. Und doch bieten die Songs weit mehr als nur ein paar hübsche Melodien mit Jazzeinsprengseln. Zum einen, weil ihre kleinen Geschichten auch musikalisch und stilistisch immer wieder unvorhergesehene Wendungen nehmen, Ballade mit Folk, rockige Töne mit TripHop-Anleihen abwechseln. Zum anderen aber durch O'Briens klare, intensive Stimme, die den Zuhörer vom ersten Ton an in ihren Bann schlägt. Manchmal gebiert die Liebe eben auch im Kleinen ganz große Musik.

CHRISTOPH FORSTHOFF

Pittoreske Untertöne

Kieler Nachrichten

… Tanzbarer Jazz-Pop, der sich in den Refrains noch weiter aufhellte und dann klare Harmonien und Gesangslinien mit Wiedererkennungswert offen legte. Zusätzlichen Reiz brachten die Spoken Word-Strophen bei „Blooming“, inklusive dem Bonus einer Muttersprachlerin. Jane O'Briens Herkunft von der grünen Insel wurde bei der Zugabe deutlich, in der sie einen frivol-erotischen Text mit der Bodhrán, einer keltischen Handtrommel, begleitete. Daher auch die Farbe ihres Lederkleides? …

… So bringt die Sängerin und Songwriterin aus Dublin keinen Folklore-Kitsch auf die Bühne, sondern spinnt mit ihrer Band ein zauberhaftes Gewebe aus elegischem Pop, lyrischem Jazz und dazu freier Improvisation. Hier mal ein Vorzeichen wechseln, da mal den Rhythmus verschieben, so wird bei der Sängerin intensive Spannung erzeugt, auf der Janes klare Stimme ihre Geschichten erzählen kann. Die kleine Frau mit den lustig abstehenden Koteletten schlägt kräftige Töne an: Sie belebt melancholisch verträumte Romantik mit starker Stimme und pulsierenden Rhythmen: Wenn sie nicht zur Gitarre greift, schlägt sie die Blechtrommel und das irische Bodhrán, mit seinem eigentümlich dumpfen und sanften Ton …

… Sie bleibt unverwechselbar, diese eigene Mischung aus Sinead O'Connor und Björk, aus oft schnell getrommeltem Rhythmus zu emotional aufgeladenen und doch entspannenden Melodien …

Irischer Jazzpop mit Gefühl

Der Nordberliner

… Die Assoziationen zu Björk, Tori Amos oder Sinead O’Connor liegen auf der Hand — jedoch versteht es die gebürtige Dublinerin, die seit den 90ern in Hamburg zu Hause ist und davor in Barcelona gelebt hat, ihren ganz eigenen Stil herauszuarbeiten. Warm und voluminös sorgt ihre Stimme für genau die Atmosphäre, die es braucht, wenn man in ledernen Sesseln und bei mattem Licht mit einem Glas Daiquiri seinen Feierabend genießen möchte. Lounge-Musik, die nicht in das eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder hinaus fließt, sondern Lieder, die angereichert mit Elementen aus Folk, Jazz und Pop eine eigene Art des Zuhörens und Entspannens bewirken. …

Jazzige Melodien auf dem Marktplatz

Westerwälder Zeitung

… Die aus Dublin stammende Songwriterin und Sängerin Jane OBrien und ihre Irish TripJazz-Band gaben eine eingängige Darbietung von Trip Hop und Jazzrhythmen (TripJazz). Ihre Texte, wie in Mr. Armani und Peacetime durchaus kritisch, oft auch mit einer Spur Ironie gewürzt haucht sie sacht ins Mikrofon, um ihre Stimme schon bald darauf kraftvoll zu steigern. Deutlich hörbar sind die Einschläge von Irish Folk und Pop, die der ansonsten eher anspruchsvollen Musikrichtung des Jazz eine Note geben, die Jane OBrien für Jung und Alt gleichermaßen zum angenehmen Hörvergnügen machen. …

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